Vive Zene e.V Dortmund - Tuzla/BiH
Therapie- und Sozialstation für Frauen und Kinder
Spendenkonto: 291 001 297 bei der Stadtsparkasse Dortmund, BLZ: 440 501 99  
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  Aus dieser Situation heraus konzentriert sich die Arbeit von VIVE ZENE e.V. Dortmund derzeit auf die Zusammenarbeit mit dem Verein SNAGA ZENE in Tuzla.

unser Team in Tuzla
Unser Team in Tuzla

  Unsere gegenwärtige Arbeit im Projekt:

  Viele unserer Frauen, die nach den Anstrengungen seit Dayton ihre Heimatdörfer besuchten, haben die Hoffnung aufgegeben, zurück kehren zu können. Die erlebten Greuel sind zu schwerwiegend, Verwandte und Bekannte leben nicht mehr (dort), Hab und Gut sind zerstört oder durch andere Flüchtlinge unwiderbringlich eingenommen. Diesen Betroffenen, zumeist Witwen und allein erziehende Mütter, wird zunehmend bewußt, daß sie sich ihren Lebensmittelpunkt in Tuzla einrichten müssen und wollen.
  Dazu ist es notwendig, auf Dauer Wohnraum zu erwerben. Da ein chronischer Mangel an diesem in Tuzla und der Umgebung herrscht und die Mieten oft zu teuer für unsere Frauen sind, wollen viele Frauen eigene kleine Häuser bauen. Das wird von uns sehr begrüßt. Wir hoffen, in der Regierung des Kantons Tuzla einen zuverlässigen Partner zu gewinnen, wenn es darum geht, günstige Grundstücke zu finden und zu finanzieren.
  Ziel ist es, für zehn Frauen aus Zvornik, Srebrenica und Bratunac Grundstücke zur Verfügung zu stellen, damit sie darauf ihre Häuser bauen können. Die Frauen wollen selbst den größten Teil an Eigenleistungen beim Bau erbringen, und mit vorhandenen Ersparnissen zur Finanzierung beitragen. Uns fehlen leider die Mittel, Häuser für etwa zehn Frauen und ihre Kinder zu bauen.

ein eigenes Heim
bald kann sie einziehen

  Die Situation in Tuzla hat sich im letzten Jahr extrem zugespitzt. Sehr viele Hilfsorganisationen haben sich aus Bosnien zurück gezogen und sind in den Kosovo gegangen, weil dorthin ein Großteil der staatlichen Fördergelder fließt. Dadurch entstehen zunehmend Lücken in der Versorgung der Flüchtlinge sowohl in der Region Tuzla, als auch in Gesamtbosnien. Oftmals ist die Situation sogar schlechter, als direkt nach dem Krieg.
  Auch unser Projekt befindet sich in einer finanziell angespannten Situation, weil eben öffentliche wie private Geldgeber in Projekte in Kosovo ausweichen.
  Hatten wir noch 1998/99 Förderungen vom Auswärtigen Amt (AA), der EU, dem diakonischen Werk, dem Weltgebetstag, dem medizinischen Notdienst Deutschland (MND), der Stadt Dortmund, sowie freie Spenden in Höhe von 80.000,-- DM, so hatten wir im Jahr 2000 nur Zusagen vom AA, dem Weltgebetstag und dem MND, der Medikamente in Höhe von 18.000,-- DM übernimmt.

  Für ein längerfristiges Integrations-, Lebens- und Rehabilitationsprojekt wollen wir ein ländliches Grundstück am Rande der Stadt Tuzla ankaufen, auf dem mit Eigenleistungen der Frauen eine integrierte Arbeits- und Lebensgenossenschaft entstehen soll. Dafür benötigen wir dringend Geldmittel in Höhe von 40.000,-- DM. Ihre Spende (natürlich gegen Spendenquittung!!) könnte dazu beitragen, dieses ehrgeizige Ziel schnellst möglich zu realisieren

  Für detaillierte Informationen über die Arbeit des Jahres 2000 steht ihnen unser Jahresbericht zum Download zur Verfügung